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Erbschaftssteuerdebatte 2026

Erbschaftsteuer Reform 2026

Dem Fiskus jetzt zuvorkommen.

Jahresgutachten 2025/2026 des Sachverständigenrats

Sachverständigenrat veröffentlicht Kapitel 5, Vermögensaufbau stärken, Erbschaften und Schenkungen gleichmäßiger besteuern.

Die Kernbotschaft des Sachverständigenrats: „Gleichmäßiger besteuern“
Hinter dieser diplomatischen Formulierung verbirgt sich eine radikale Kehrtwende. Der SVR kritisiert massiv, dass große Erbschaften und insbesondere Betriebsvermögen durch großzügige Ausnahmen oft fast steuerfrei übertragen werden können.

Gutachten des Sachverständigenrates zur Erbschaftssteuer 2026

Erbschaftsteuer Reform 2026

(PDF 978 KB)

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Die Experten fordern im Gutachten

Streichung der Privilegien:

Die bisherigen Verschonungsabschläge (oft bis zu 100 %) für Firmenvermögen sollen drastisch reduziert werden.

Das Ende der Steuerfreiheit durch Haltefristen:

Das Modell „Lohnsummenregelung gegen Steuerfreiheit“ steht auf der Kippe.

Stundung statt Befreiung:

Steuern sollen künftig zwar über Jahre gestundet werden können, um die Liquidität nicht zu gefährden – aber gezahlt werden müssen sie am Ende trotzdem.

10 Jahresfrist (§ 14 ErbStG) entfällt

Ein neuer "Lebensfreibetrag" für Erbschaften innerhalb der Familie soll eingeführt werden. Schenkungen sind im SPD Eckpunktepapier (Basis Gutachten Sachverständigenrat) nicht erwähnt. 

  • Freibetrag wird auf 1 Mio. € begrenzt

Bisherige Gestaltungen von Schenkungen alle 10 Jahre entfallen. Bisher konnten die Eltern oder Großeltern je Person 400.000 € schenken. Somit kommt für den Beschenkten ein Freibetrag von 800.000 € alle 10 Jahre zustande. Dies soll enden!

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Warum 2026 das Jahr der Entscheidung ist?

Das Gutachten dient der Politik als moralische und fachliche Rechtfertigung für Gesetzesänderungen. In der aktuellen wirtschaftlichen Lage ist der Druck auf den Haushalt enorm. Die Empfehlungen des SVR, Erbschaften „leistungsfähiger“ zu besteuern, treffen in der Politik auf offene Ohren.

Das bedeutet für Sie:

Strategische Schenkungen und vorweggenommene Erbfolgen, die noch auf dem „alten“ Recht basieren, sollten zügig geprüft werden. Sobald die gesetzliche Umsetzung rollt, könnten rückwirkende Stichtage oder sofortige Neuregelungen das bisherige Optimierungspotenzial zunichtemachen.

Fazit: Dem Fiskus strategisch zuvorkommen

Die Analyse der Wirtschaftsweisen ist kein bloßes Theorie-Papier mehr – sie ist der Fahrplan für die Steuerpolitik der kommenden Monate. Wer den Vermögensaufbau der nächsten Generation sichern will, muss jetzt die bestehenden Freibeträge nutzen und Strukturen rechtssicher festzurren.

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